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Praxisangebot

Farbpunktur nach Mandel

Hinweise auf den therapeutischen Einsatz von Licht und Farbe finden sich in den enschlüsselten Hieroglyphen Ägyptens und in den Tontafeln Griechenlands ebenso wie bei den Urvölkern Süd- und Nordamerikas. Natürlich setzt auch die moderne naturwissenschaftliche Medizin Licht und Farbe zur Heilung ein. Die Bestrahlung entzündlicher Prozesse durch wärmendes Rotlicht, der Einsatz von UV-Lampen, z. B. bei Hauterkrankungen, gehen auf Entdeckungen zurück, die Nils Finsen und Auguste Rollier um die Jahrhundertwende machten. Sie gehören heute ebenso zur ärztlichen Praxis wie der Einsatz von Lichtbestrahlungen bei psychischen Störungen, z. B. mit orangefabenem Licht bei Depressionen oder blauem Licht bei Epileptikern.

Das Energiesystem des Körpers

Jede Form von Leben ist durch eine messbare Energieausstrahlung gekennzeichnet, die als elektromagnetische Schwingung erfaßbar und als Licht zu sehen ist. Diese Ausstrahlung stellt ein regulierendes Kraftfeld dar, das alle biochemischen Vorgänge des Körpers beeinflusst. Dieses so genannte “Biophotonenfeld” ist dem materiellen Körper übergeordnet. Es reagiert selbst auf geringste Reize von innen oder außen mit Frequenzabweichungen. Die Energieausstrahlung eines Körpers bewegt sich ständig zwischen zwei Zuständen, dem “Plus und Minus” oder — chinesisch gesehen — dem Yin und dem Yang.

Ein gesundes Biophotonenfeld hat die Fähigkeit, auf alle Störungen und Einflüsse flexibel zu antworten und sie auszugleichen. Sobald eine Störung entsteht, verändert das Biophotonenfeld seine Kohärenz (Bündelung der Strahlung) und fährt sich schließlich, wenn keine Regulation möglich ist, in einer Richtung fest.*

Die traditionelle chinesische Medizin sah dieses “Festfahren” schon immer richtig als Energieblockade oder -veränderung im Yin-/Yang-Bereich. Entsprechend beruht die Wirkungsweise der Akupunktur darauf, dass an bestimmten Reflexzonen der Haut energiebewegende Impulse gesetzt werden, die über das Energieflußsystem der Meridiane die entsprechenden Organe stimulieren. Bei der herkömmlichen Akupunktur wird zwar der Energiefluss wieder angeregt, für die anhaltende Korrektur fehlt aber noch etwas Grundlegendes: Um auf Dauer störungsfrei zu arbeiten, braucht das System intakte “Software”, das heißt, die ursprünglichen Informationen, mit denen es Gesundheit herstellen und erhalten kann. Dauerhafte Heilung hängt also nicht nur davon ab, dass im System Energie freigesetzt wird, sondern auch davon, dass dem Körper zusammen mit der Energie auch entsprechende Information zugeleitet wird.

Die Rolle der Farben

Seit Jahrhunderten wird den Farben heilende Wirkung zugeschrieben. Unsere heutigen Erkenntnisse über die Wirkung von Farben auf Organismus und Psyche gehen zum großen Teil auf die Entdeckungen von Isaac Newton und Johann Wolfgang von Goethe zurück. Newton erkannte, dass jede Spektralfarbe eine bestimmte Schwingungsqualität <Wellenlänge) hat und dass Farbe erst dadurch sichtbar wird, dass die molekularen Strukturen eines Körpers bestimmte Wellenlängen durchlassen, andere hingegen reflektieren. Nur die reflektierten Teile werden als Farbe wahrgenommen. Goethe hingegen beschäftigte sich vor allem mit der Ordnung und den Harmoniegesetzen der Farben und sah sie vom Gesichtspunkt der Ganzheit aus, das heißt, dass sich alle Farbtöne aus Mischungen der Grundfarben Blau, Rot und Gelb zusammensetzen. Weitere grundlegende Erkenntnisse über die Wirkung der Farben auf den Menschen sind dem Anatomen Prof. Becher aus Heidelberg zu verdanken, der in den 50er Jahren an Untersuchungen über die Verbindung zwischen dem Vegetativum (dem autonomen Nervensystem) und der Wahrnehmung des Auges arbeitete. Er entdeckte in der Netzhaut (Retina) des Auges “Multipolare Zellen”, Vorposten des Zwischenhirns, die verantwortlich sind für die Farbwirkung auf das Hirn. Da Psyche, Endokrinum (Hormonsystem) und Vegetativum in unmittelbarem Bezug zueinander stehen, ist zu verstehen, dass sich die unterschiedlichen Frequenzen der Farbwellen über das Auge, die Haut und über die Psyche bis zu den Organen auswirken. Auf dieser Erkenntnis von Prof. Becher beruht übrigens auch der bekannte “Lüscher-Farbtest”, bei dem sich durch die Auswahl bestimmter Farben auf die psychische Verfassung des Menschen schließen lässt.

Als Peter Mandel, der Begründer der Esogetischen Medizin, vor 25 Jahren damit begann, sich mit den Wirkungen von Licht und Farbe auf die Gesundheit zu beschäftigen, war es noch üblich, den Körper großflächig mit Farbe zu bestrahlen, was zwar wirkungsvoll, aber oft langwierig und zeitintensiv war. Seine Kenntnis der traditionellen chinesischen Medizin und die Verbindung mit dem Biophysiker Fritz Popp und der Biophotonenforschung brachten ihn auf de Gedanken, ob es nicht möglich sei, die heilende Wirkung der Farbe mit der regelnden Information der Lichtenergie zu verbinden.

Die Verbindung von Licht und Farbe

Peter Mandel wusste, dass Licht eine Form elektromagnetischer Schwingung ist und dass Farben als Bestandteile des weißen Lichts sich durch unterschiedliche Schwingungsfrequenzen unterscheiden. Seine Überlegung war, dass die heilende Wirkung in der unterschiedlichen Schwingungsqualität der Farben liegen müsse und er fand tatsächlich heraus, dass es innerhalb der verschiedenen Frequenzbereiche der Farben ganz bestimmte Teilfrequenzen und Energien gibt, die auf die Lebensfunktionen einwirken. Sobald die Eigenschwingung der Zelle in Resonanz zur eingeschleusten harmonischen Farbschwingung stand, entfaltete sich im Körperinneren eine gezielte Wirkung, die sich im Energiebild des Körpers darstellte und messen ließ. Die Information der zugeführten Farbschwingung half dem Zellsystem, Disharmonien auszugleichen und die ihr entsprechende Eigenschwingung wiederzufinden.

Die nächste Frage, die sich Peter Mandel stellte, war, auf welchem Weg die Farbinformation am besten in den Körper einzuschleusen ist, damit sie ihre regulierende und heilende Wirkung optimal erfüllen kann. Er entschied sich dafür, den Weg über die Haut zu nehmen, da sie, wie man inzwischen wusste, genau wie das Auge, Farb- und Lichtimpulse aufnehmen und ihre Wirkung in das Innere des Körpers leiten kann. Schon in den ersten Versuchen zeigte sich, dass die Haut die angebotenen Schwingungsenergien tatsächlich aufnahm und über die Meridiane weiterleitete. Der nächste Schrift war folgerichtig die gezielte Ansprache von Akupunkturpunkten und Reflexzonenfeldern mit Farbe. Es bestätigte sich, dass auf diesem Weg die heilende Information schnell und gezielt verabreicht werden konnte.

Eine wesentliche Hilfe bei der Entwicklung der Farbpunktur war die energetische Terminalpunkt-Diagnose, die. deutliche Änderungen im Schwingungsverhalten der energetischen Ausstrahlung dokumentiert. Durch sie ließ sich zum einen sehr schnell herausfinden, welche Frequenzen welche Störungen beeinflussen, zum anderen zeigte sie die Unterschiede zwischen dem Zustand des Systems vor und nach der Behandlung.

Zusätzliche Bestätigung für Peter Mandels Überlegungen kam aus Korea: Auf der Suche nach einem Grund, weshalb die traditionelle Akupunktur Nadeln aus verschiedenen Metallen (Kupfer, Silber, Gold) einsetzt, war man ebenfalls auf den Zusammenhang zwischen Energie und Farbe gestoßen. Das Ergebnis der koreanischen Untersuchungen war das gleiche wie im deutschen Mandel-Institut, nämlich der Nachweis, dass durch die Farbinformation über die Meridiane zusätzliche Information in das Energiesystem eingeleitet wird.

Heute, nach 25 Jahren Erfahrung mit der Farbpunktur liegt ein Behandlungssystem vor, bei dem man exakt weiß, welche Störungen mit welchen Farben behandelt werden können und welche Punkte des Körpers besondere “Antennenfähigkeit” für bestimmte Informationen haben. Nach und nach entstanden über 200 verschiedene Systeme, mit denen, richtig eingesetzt, Krankheiten gezielt zu behandeln sind.

Die Farben und ihre Wirkung

Die Einteilung von Farben erfolgt bei uns meist nach der Ordnung des Goetheschen Farbkreises in reine Farben und Mischfarben. Die drei reinen Farben Rot, Blau und Gelb ergeben zusammen mit den drei Mischfarben erster Ordnung einen Stern oder Kreis, an dessen rechter Hälfte die warmen, an der linken die kalten Farben zu finden sind. Farben haben sehr unterschiedliche Auswirkungen auf den Menschen und viele davon sind inzwischen allgemein bekannt. Die Esogetik geht davon aus, dass es in diesem Universum drei Energieflußrichtungen gibt, nämlich die vertikale, die horizontale und die diagonale:

  1. Der vertikalen Schwingung ist die Farbe Blau zugeordnet. Übrigens werden vertikal verlaufende Energielinien bis heute in der traditionellen chinesischen Akupunktur eingesetzt. Blau gilt als kalte Farbe, ist entspannend und beruhigend. Es wirkt auf das Drüsen- und Hormonsystem und steuert hitzigen Prozessen entgegen; Eiterungen, Schmerzen, Blutfülle lassen sich mit Blau regulieren, ebenso Hämorrhoiden, Warzen, bestimmten Herzleiden und Schlaflosigkeit. Über den Drüsen-Hormon-Kreislauf wirkt es auf Hoden und Eierstöcke, Impotenz und Frigidität. Blau ist auch die Farbe des Klimakteriums, es reguliert Muskeln, Bänder und Gewebe. Blau bringt Stille, Schweigen und Zurückhaltung.
  2. Gelb steht für die horizontale Schwingung und hat Bezug zum lymphatischen Bereich, zum Intellekt, zur linken Gehirnhälfte. Es ist wichtig für das Immunsystem, stärkt Nerven- und Drüsensystem, stimuliert die Leber und das Verdauungssystem. Es hat einen aufheiternden Effekt, fördert Auffassungsgabe und Lerneifer und tut deshalb Kindern besonders gut. Aber auch unzufriedene Menschen werden durch Gelbbestrahlung oft positiver gestimmt.
  3. Rot entspricht der dritten, der diagonalen Energieflußrichtung, steht in Verbindung mit bestimmten degenerativen Prozessen und der Stase. Es hat von allen Farben das größte Durchdringungsvermögen. Es ist die Farbe des Lebens und der Sonne. Körperlich werden ihm Herz, Lunge und Muskeln zugeordnet. Rot steht für starke Gefühle wie Liebe, Wut, Freude, Zorn, bringt das Blut in Wallung und wird folglich bei Durchblutungsstörungen eingesetzt. Rot erregt, macht gesprächig und heiter, schnell und eifrig. Therapeutisch wirkungsvoll ist es deshalb z. B. bei Kindern, die langsam und träge lernen. Körperlich guten Einfluss hat Rot bei eiterfreien Wunden und Entzündungen, Hauterkrankungen, chronischem Husten, Asthma und Kehlkopfkrankheiten, Anämie und nässenden Flechten.
  4. Grün (Mischung aus Gelb und Blau) ist die am meisten in der Natur vertretene Farbe; sie steht für Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Frieden. Grün beruhigt, entspannt, befreit das Gewebe von Giftstoffen und fördert die Ausscheidung. Es ist angezeigt bei Geschwülsten, Geschwüren, Zysten, Diabetes, bei Augenleiden, Bronchialkatarrh, Keuchhusten und Gelenkentzündungen.
  5. Orange (Mischung von Rot und Gelb) ist die Farbe der Heiterkeit und des Frohsinns. Es wirkt auf Gefäßverkalkungen, Anämien, Herzschwäche, fördert den Appetit, beeinflusst günstig Unzufriedenheit, Pessimismus, Trübsinn und (in Verbindung mit wechselnder Blaubestrahlung) Angst. Orange steigert den Ehrgeiz, bringt Herzenswärme und wirkt aufheiternd. Arbeitsunlustigen Menschen soll es Kraft und Freude an der Arbeit geben.
  6. Violett (Mischung aus Rot und Blau) ist die Farbe des Geistes und der Inspiration. Es wirkt stark auf das Unterbewusstsein, weckt Einsicht und Erkenntnis und verstärkt jede Meditationswirkung. Organisch steht Violett in Verbindung zur Milz und zum Lymphsystem.
    Über die Grund- und Mischfarben des Goetheschen Farbkreises hinaus setzt die Esogetische Therapie die Farben Türkis, Purpur, Lichtgrün und Rose ein. Peter Mandel bezeichnet sie als Seele-Geist-Farben, sie stehen für ihn in Verbindung mit der seelisch-spirituellen Heilung des Menschen. Im Rahmen dieses Artikels kann nicht näher auf die Wirkungsweise jeder einzelnen Farbe eingegangen werden. Eine Erklärung, weshalb die Esogetische Farbtherapie so wirkungsvoll eingreift, ist, dass die Farb- und Energieimpulse auf direktem Weg den Bereich des Hypothalamus erreichen. Im Hypothalamus wird das gesamte Körpergeschehen mental und körperlich neu komponiert und der Hypothalamus schickt als einzige Stelle des Gehirns Nerven in alle Bereiche des Körpers.

Wie sieht die Behandlung aus?

Die Esogetische Farbtherapie bedient sich unterschiedlicher Methoden, wobei die Farbpunktur die wichtigste ist. Das dafür verwendete Gerät sieht aus wie ein etwas größerer Kugelschreiber, der statt einer Mine sieben austauschbare, pyramidenförmig spitz zulaufende Glas-Farblichtleiter enthält. Zuerst wird mit einem Akupunkt-Suchstift die beste Anwendungs-Stelle ermittelt: Das können je nach Störungsbild die bekannten Akupunkturpunkte und Reflexzonen, aber auch andere Hautpunkte sein, die sich durch besondere Leitfähigkeit auszeichnen. An diesem Punkt setzt der Behandelt den Stift auf und “pulst” die energetische Information über die Energiekanäle in das System. Bei manchen Krankheitsbildern erfolgt die Bestrahlung nur mit einer Farbe, bei anderen werden gleichzeitig oder nacheinander mehrere Farben eingesetzt. Die Behandlung dauert jeweils nur wenige Minuten und ist meist mit einem angenehmen Gefühl verbunden.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Die natürlichen Schwingungsfrequenzen von Licht und Farbe geben dem Körper die Möglichkeit, verloren gegangene bzw. vergessene Informationen wieder zu finden und einzusetzen. Angesprochen wird nicht der sichtbare materielle Körper, sondern die metaphysische Dreiheit, die ganzheitliche Verbindung von Körper, Geist und Seele. Gesundheit ist die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulierung. Krankheit bedeutet, dass der “Input”, die Software des mentalen Systems, gestört ist. Störungen können ererbt, während der pränatalen Phase übernommen, oder durch “regelwidriges” Denken und Verhalten erworben sein. Jede Störung, egal wo und wie entstanden, provoziert eine energetische mentale Blockade. Wird sie nicht reguliert, weitet sie sich schließlich auf die Körperebene aus. Die Esogetische Medizin geht, wie viele Ansätze der Erfahrungsmedizin, davon aus, dass zwischen Konfliktsituationen vor dem 25. Lebensjahr und gesundheitlichen Belastungen ein enger Zusammenhang besteht. Blockaden, die sich in dieser Zeit gebildet haben, sind besonders stark und zusätzlich mit einer Art Schutz versehen, der verhindert, dass die Blockade verstandesmäßig erfasst und aufgelöst wird. Menschen mit chronischen Krankheiten oder tiefsitzenden seelischen Störungen wissen, wie sehr sich tiefgehende Fixierungen vor ihrer Entdeckung und Auflösung schützen bzw. dass es oft trotz jahrelangen Bemühens nicht möglich ist, alte Verletzungen tatsächlich an die Oberfläche zu bringen und zu heilen. Es zeigt sich immer wieder, dass sich durch die Farbtherapie die Inhalte solcher Blockaden wirkungsvoll lösen lassen und zwar sowohl auf der geistig-seelischen als auch auf der körperlichen Ebene.

Schönheit kommt von innen

Außer dem therapeutischen Einsatz bei körperlichen und seelischen Störungen gibt es noch eine andere Anwendung Esogetischer Farbtherapie: die so genannte Farbmaske”. Das Gesicht drückt nicht nur alle Gefühle aus, es ist auch eines der wichtigsten Reflexsysteme des Menschen. Viele Heller erkennen den Zustand ihrer Patienten allein am Gesicht. Angst, Freude, Zorn, Mutlosigkeit und Heiterkeit spiegeln sich von innen nach außen, prägen Gesichtszüge und Teint, zeichnen Linien und Falten. Je älter ein Mensch wird, desto “ausgeprägter werden die Gesichtszüge. Die Informationen des inneren Systems, die das Gesicht nach außen spiegelt, gehen tiefer als nur ein paar Zellschichten. Schönheit entsteht dadurch, dass ein Mensch von innen heraus strahlt. Dieses Strahlen, das für wirkliche Schönheit steht, kann sich nur entwickeln, wenn die inneren Ursachen angesprochen werden.

Esogetische Farbbehandlung über die Reflexzonen des Gesichts spricht immer auch die verbundenen mentalen Zonen und Körpersysteme an. Zum Beispiel gibt es allein im Stirnbereich vier verschiedene Reflexbereiche: Zonen für Kraft (Körperkraft und Energie), für den Geist (Limbisches System, Verstand, Lernfähigkeit, Emotionen), für Ruhe (Entspannung, Entkrampfung) sowie den so genannten “Generalpunkt der Haut” (Yintrang), der Bezug zu allen Bereichen der Haut vom Scheitelpunkt bis zu den Zehenspitzen hat. Die ungeliebten Falten neben Nase und Mund (Nasolabialfalten) stehen für das Bindegewebe (Bruststraffung, Zellulite), aber auch für geistiges Wachsein und Empfindungsbereitschaft. Der Nasenrücken in der Komplementärmedizin steht die Nase für die Wirbelsäule gilt gleichzeitig auch als “Seelenachse”, die unter Druck steht, wenn wir den Buckel steif oder krumm machen. Ober- und Unterlid entsprechen unabhängig von medizinischen Diagnosen dem Lymphsystem und, speziell das Oberlid, dem Seelenbereich des Herzens: für Qualitäten wie Freiheit, Demut, Bescheidenheit, Loslassen und Geben-können.

Insgesamt gibt es im Bereich des Gesichtes und der Ohren vierzehn solcher Reflexzonen. Die etwa zehnminütige Behandlung mit der Esogetischen Farbmaske entspannt und reguliert nicht nur die äußere Gesichtshaut, sondern spricht die körperlichen und seelischen Zusammenhänge an, glättet innerlich wie äußerlich.

Je früher, je besser

Je früher eine Störung erkannt und behandelt wird, desto eher lässt sich Heilung erreichen, das ist hier nicht anders als im sonstigen medizinischen Bereich. Die Esogetische Medizin verfügt mit der energetischen Terminalpunkt-Diagnose über ein Instrument, mit dem sich Krankheiten außerordentlich frühzeitig diagnostizieren lassen; Farbpunktur und lnduktionstherapie geben dem geistigen Steuerungssystem diejenige Energie und Information, die es benötigt, um körperliche Prozesse wieder selbst regulieren zu können.

Die Wurzeln vieler Krankheiten und Beschwerden, die erst im Erwachsenenalter spürbar oder sichtbar werden, liegen in der Kindheit oder gar der vorgeburtlichen Phase. Peter Mandel hat deshalb auch besondere Aufmerksamkeit auf die Behandlung von Kindern gelegt. Das Esogetische Therapiesystem enthält eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten für typische kindliche Störungen wie Ängste, Bettnässen, Schlaf-, Lern- und Konzentrationsstörungen, Koliken, lmmunschwächen. Eltern, die selbst etwas für ihre Kinder tun möchten, finden in seinem Buch “Farben: Die Apotheke des Lichts” zahlreiche Anregungen, mit denen sie ihren Kindern helfen können.

Elke Brandmayer “Siehe auch NATUR & HEILEN 5/95 ~ Licht ist die Quelle des Lebens”.