Praxisangebot
EICHOTHERM-Bestrahlung
EICHOTHERM UV 111
Hellorange-Ultraviolett-Therapie
In intensiver, jedoch unschädlicher Strahlung liefert sie dem kranken Menschen die Sonnenenergie, die er in unseren Breiten nicht vorfindet und fördert damit die natürlichen Lebensprozesse.
In erster Linie werden durch die EICHOTHERM-Bestrahlung eingeleitet bzw. verbessert:
- Erhöhung des Energiepotentials
- Entgiftung (Leber, Lymphe)
- Ausscheidung (Niere, Darm)
- Durchblutung (Herz und Kreislauf)
- Regulation (Nervensystem, Drüsen)
- Förderung des Wachstumprozesses
- Förderung der Blutbildung
- Beseitigung von Stauungen im Leber-Galle-Lymphenbereich
- Vorbeugung bei Neigung zu bösartigen Krankheiten
An der Hautoberfläche und im Gewebe wird die Sauerstoffverbrennung angeregt, wodurch besonders eine Speicherung von Energie und Spannkraft erfolgt. Die Hauttemperatur erhöht sich dabei auf 39° bis 39,5° C. Dies ist erforderlich, damit lichtempfindliche Katalysatoren im Hautfilm auf die ULTRAVIOLETT-Bestrahlung fotochemisch reagieren. In der Tiefe des Gewebes (1 - 2 cm) steigt die Temperatur um 1,2° - 1,4° C. Diese Erwärmung regt die Sauerstoffverbrennung erheblich an.
Ein weites Feld der Anwendung liegt in der Kinderheilkunde, aber auch Schwerstkranke und Greise reagieren auf die EICHOTHERM-Bestrahlung meist sehr gut. Bei scheinbar aussichtslosen Fällen zeigen sich oft überraschend gute Erfolge.
Der eigentliche Heileffekt, insbesondere in Form von fotochemischen Abläufen, vollzieht sich unter der UV-Bestrahlung. 30 bis 36 Stunden später reagieren Niere und Darm mit gesteigerter Funktion. Auch kann ein besseres Ansprechen biologischer Heilmittel erwartet werden. Es ist empfehlenswert, sich nach der Bestrahlung ca. 30 - 60 Minuten warm einzupacken, gegebenenfalls auch noch warme Flüssigkeit (Tee) zu trinken. Patienten mit schweren Erkrankungen (MS) sollten nicht früher als ca. 2 Stunden nach der Behandlung die Praxis verlassen.
Die fotochemischen Reaktionen der Haut sind von einem intakten Säuremantel abhängig. Daher darf sich der Patient 8 - 12 Stunden vor der Bestrahlung mit EICHOTHERM nicht mit Seife sonder nur mit klarem Wasser waschen. Eine Anwendung von Hautölen nach der Bestrahlung ist ungünstig. Patienten mit empfindlicher Haut können 8 - 12 Std. nach der Bestrahlung eine Einreibung mit einem naturreinen Pflanzenöl, z. B. Johanniskrautöl, anwenden.
- Was dem Menschen heute in erster Linie fehlt, ist Luft und Sonne. Die Zivilisation verhindert durch die Kleidung bis auf den Bereich des Gesichtes und der Hände, die Zufuhr von frischem Sauerstoff und die wechselnden Einwirkungen von Sonnenlicht auf den Körper. Es zeigt sich jedoch, dass der Aufbau und die Erhaltung eines günstigen, lebensnotwendigen Energiepotentials von der Oxidation und den fotochemischen Reaktionen der Sonneneinstrahlung abhängt.
- Obwohl in unserer Zeit ein starkes Streben nach diesen lebenswichtigen Elementen zu bemerken ist, nehmen doch die Zivilisationskrankheiten in erschreckendem Maße zu. Es scheint, dass die heutigen Menschen auf dem Wege sind, an schleichendem inneren und äußeren Sauerstoffmangel und an Sonnenlicht-Mangel zu erkranken oder jedenfalls vorzeitig ihre volle Leistungskraft verlieren. Es treten die verschiedensten Krankheitssymptome auf; viele davon haben denselben Hintergrund: die Toxikose!
- Falsche Lebensgewohnheiten, ungünstige Arbeitsbedingungen bei künstlichem Licht, die Dunstglocke der Industrieballungsgebiete, biologisch minderwertige Nahrung, schlechte Atemluft und nervliche und psychische Überbeanspruchung belasten viele Menschen. Deshalb sind wir vor die Aufgabe gestellt, diesen Reizeinwirkungen, die zu schwersten intermediären Stoffwechselstörungen führen können, energisch zu begegnen und die Resistenz zu steigern.
- Nicht nur auf die äußere Atmung kommt es an, sondern auf die Aktivierung der chronisch geschädigten Zellatmung, auf die Aktivierung bestimmter Fermente, auf die Aktivierung der trägen und toxisch überlasteten Lymphe.
- An diesem Punkt der biologischen Grundstörung setzt die EICHOTHERM-Therapie an. In intensiver, jedoch unschädlicher und verbrennungfreier Strahlung bringt sie dem Menschen die Sonnenenergie und fördert damit alle physiologischen Lebensprozesse. Sie aktiviert die Sauerstoffoxidation an der Hautoberfläche und im Gewebe, bewirkt die Erhöhung von Energie und Spannkraft, aktiviert Fermentprozesse, Sekretionen und Darmträgheit, fördert die Wachstumsprozesse und die Blutbildung hilft zur Überwindung der Stauungen in Leber, Galle und Lymphbahnen. Sie ist damit zur ursächlichen Behandlung von Zivilisationskrankheiten angezeigt und dient dem Kranken ebenso wie denjenigen, die sich nicht wohl fühlen, ohne wirklich krank zu sein.
- Da die Therapieresistenz in den letzten 25 Jahren enorm zugenommen hat, (wie auch die Zahl der malignen Erkrankungen) mußten immer wieder Brenner mit höherer Strahlungsleistung entwickelt werden (zuletzt 1980-1982) um auch bei schwerstkranken Patienten noch fotochemische Reaktionen auszulösen, die das Energiepotential erhöhen. Bei besonders resistenten Patienten kann zusätzlich die Gesamt-UV-Strahlung erhöht werden, mit der Taste: Strahlungsverstärkung.
- Die ultraviolette Strahlung in der Natur und in der EICHOTHERM-Therapie.
Das Sonnenlicht in Mitteleuropa besteht außer der Infrarot (d. h. Wärme-) Strahlung und den Banden des sichtbaren Spektrums nur aus dem Band der UV-A-Strahlung. Erst an der Alpenkette etwa beginnt die Strahlung des B-Bereichs. Die C-Strahlung setzt erst in der Mittelmeerzone ein und wird bis zur Äquatorzone erheblich gesteigert. Die EICHOTHERM-STRAHLUNG aus den Komponenten HELLORANGE (H0) und ULTRAVIOLETT. Die HO-Strahlung wird durch Kohlefädenröhren erzeugt, deren Glühtemperatur bei 1600° C liegt. Bei dieser Temperatur entsteht das Spektrum Blau Violett - Rot - Orange - Gelb - GRÜN. Diese Grünstrahlung entsteht jedoch nur unter der Voraussetzung, dass sich die HO-Röhren im Brennpunkt eines hochglanzpolierten Aluminiumhohlspiegels befinden. Die EICHOTHERM-UV-Strahlung wird erzeugt durch zwei Hochdruck-Quarzbrenner - einem im UV-B und einem im UV-C - Frequenzbereich. Die Quarzbrenner liegen im Strahlungsschatten einer HO-Röhre. Der sichtbare Bereich des Quarzbrenners ist in Wirklichkeit, durch das Spektroskop betrachtet, grün und besitzt das gleiche Spektralband wie die Grünstrahlung der HO-Röhre. Infolge der technischen Anordnung der Brenner wird deren Grünstrahlung beim Durchgang durch die HO-Grünstrahlung gelöscht, Voraussetzung ist, dass die Strahlungsleistung von HO-Röhre und Quarzbrenner in einer bestimmten Relation zueinander stehen. - Das EICHOTHERM-Bestrahlungsgerät UV 111 gibt die Möglichkeit, die Patienten mit dem Licht des B- und C-Bereichs in Kombination mit dem HELLORANGE zu bestrahlen ohne Schäden zu verursachen. Hierin liegt das Besondere dieser Bestrahlungskomponente. Das breite Kontinuum der Grundstrahlung HELLORANGE geht von Infrarot über Blau, Violett, Rot, Orange, Hellorange, Gelb und Grün. Erst unter Einwirkung dieser Gesamtstrahlenkomponente (HO + UV-B + UV-C 1 bis UV-C 3) kommt es zu den besonders günstigen fotochemischen Abläufen.
- Die Hauttemperatur erhöht sich dabei von 32° auf 39° C, während die Körpertemperatur um ca. 0,8° - 1,2° C steigt. In dieser Erwärmungsphase werden die Oxidationsvorgänge bereits im Hautfilm außergewöhnlich angeregt. Dies ist erforderlich, damit die temperatur- und lichtempfindlichen Rezeptoren der Haut auf die sichtbare HELLORANGE- und die sichtbare UV-Strahlung fotochemisch reagieren. Eine wesentliche Voraussetzung für die fotochemische Reaktion während der UV-Bestrahlung mit EICHOTHERM ist auch ein ausreichender Luftgehalt von Helium als Katalysator.
- Die EICHOTHERM-HELLORANGE-Strahlung erzielt zufolge ihres Penetrationsvermögens eine große Tiefenwirkung ohne Oberflächenüberlastung und wird gut vertragen. Die Grünfrequenzbande des Hellorange-Strahlungsbandes besitzt die gegenkompensatorische Eigenschaft, die Grün- Frequenzbande der Quarzbrenner zu löschen, wodurch Verbrennungen und Schäden vermieden werden. Die besondere Strahlenkomponente ermöglicht eine ungewöhnlich hohe Dosierung, welche auch von schwerstkranken, Kindern und Greisen gut vertragen wird und bei scheinbar aussichtslosen Fällen oft überraschend gute Erfolge zeigt, meist in wenigen Tagen. Umstellung auf vollwertige Ernährung und weitgehende Entlastung von chemischen Stoffen begünstigen den Erfolg der Therapie.
Komplikationen, sofern sie durch das Sonnenlicht hervorgerufen worden sind, wie zum Beispiel Sonnenallergie, Asthma, Rhinitis, Kopfschmerzen, Polypenblutungen, Reaktivierung von tuberkulösen Prozessen, unerwünschte Aktivierung im Tumorgeschehen, sind häufig auf die A-Strahlung zurückzuführen. Dagegen werden gerade bei diesen Krankheiten mit der EICHOTHERM-Therapie ungewöhnliche Erfolge erzielt, wobei die 2 C-Strahlung und insbesondere die 3 C-Strahlung bei vielen Prozessen überhaupt erst eine Heilungs- bzw. Besserungstendenz hervorrufen. Diese Strahlung entspricht in etwa dem Äquator-Sonnenlicht.